Die Aufstiegsgenemehmigung für Drohnen

Wird die Drohne rechtlich als unbemanntes Luftfahrtsystem behandelt benötigt man zum fliegen eine Aufstiegsgenehmigung.

Die Aufstiegsgenehmigung wird von den einzelnen Bundesländern vergeben und ist auch nur dort gültig. In den meisten Ländern wird die eine Allgemeine Aufstiegsgenehmigung vergeben, diese ist 2 Jahre gültig und kostet ca. 150€.

Übersteigt die Drohne ein Gewicht von 10 KG benötigt man für jeden Einsatz eine Einzelerlaubnis.

 

Allgemeine Aufstiegsgenehmigung

 

Bestimmungen der Genehmigung

 

  • Maximal 10 KG Abfluggewicht

  • Flug nur in Sichtweite möglich (keine FPV Brillen)

  • Aufzeichnungen über jeden Flug

  • Betriebszeiten: 30 min vor Sonnenaufgang bis 30 min nach Sonnenuntergang

  • Maximal 100 Meter hoch

  • 1,5 Km Abstand zu internationalen Flughäfen

  • Innerhalb von geschlossenen Ortschaften sind die zuständige Ordnungsbehörde/Polizeidienststelle vorab zu informieren

  • kein Überfliegen von

    • Menschenansammlungen

    • Unglückorten

    • Einsatzorte von BOS

    • JVA’ s, militärischen Anlagen, Industrieanlagen, Kraftwerken, Anlagen der Energieerzeugung und –Verteilung

    • Luftsperrgebieten (ohne Genehmigung)

    • Naturschutzgebieten (ohne Genehmigung)

 

Beantragung:

 

Einzelerlaubnis

Beantragung

 

  • Zweck des Betriebs

  • Lageplan vom Aufstiegsort und dem Flugraum

  • Einverständniserklärung des Grundstückseigentümers

  • Konkrete Angaben zum Zeitraum und Dauer der Aufstiege

  • Angaben zum Steuerer und zur beantragenden Person

  • Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung (nach §§ 37 Absatz 1, 43 LuftVG)

  • Nachweis über den sicheren Umgang mit den entsprechenden Modellen (z. b. Befähigungsnachweis)

  • Datenblatt der verwendeten Drohne/n

  • Erlaubnis der zuständigen Ordnungsbehörde (insbesondere in Naturschutzgebieten)

  • bei einem Betrieb über Menschenansammlungen: eine Gefährdungsanalyse

  • Datenschutzerklärung

 

Weiterführende Links

Aufstiegsgenehmigung beantragen in Niedersachsen und Bremen

Gemeinsame Grundsätze der Länder zur Aufstiegsgenehmigung